Spielberichte

29.02.20

RTV - GSV Moers 2-1

 

Da ist er er endlich, der erste Sieg in 2020.

In einem sehr ansehnlichen Spiel gewannen die Blauen Oldies verdient mit 2-1.

Nach anfänglichem Abtasten gelang Sash in der 20. min mit einem Heber der Führungstreffer. In der ersten Halbzeit hatten die engagierten Moerser keine nennenswerte Torchance.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gelben allerdings stärker auf und hatten einige gute Möglichkeiten. Ein heute bestens aufgelegter Schnapper Marco vereitelte diese in der Moerser Drangphase allesamt.

Sven konnte in der 60.min einen der Konter zum 2-0 abschließen. Weitere Großchancen z.B. durch Marc und Pimo blieben leider ungenutzt. So musste ab dem Anschlusstreffer in der 70min noch etwas gezittert werden bis mit dem Schlusspfiff der Heimsieg eingetütet war. Nach einem guten Spiel mit positiven Ausgang schmeckt so ein kühles Bierchen doch auch besser...

Tore: Sash, Sven

FM

15.02.20

VfL Rheinhausen - RTV 3-0

 

Was is n Ascheplatz? 

Asche(n)platz, auch Schlackeplatz, Tennenplatz, Grandplatz, manchmal auch Hartplatz (nicht zu verwechseln mit Hartplatz oder Hartcourt im Tennis; hier bezeichnet dies einen Platz mit Kunststoffbelag), ist ein Sammelbegriff für Sportplätze mit einer steinigen granularen Oberfläche (ähnlich dem Sandplatz im Tennissport), die vor allem früher meist aus vulkanischer Asche oder Schlacke besteht. Dem gegenüber stehen Platzbeläge aus Naturrasen oder Kunststoff, insbesondere vermehrt auch Kunstrasen. 

Das Ballsprung- und -rollverhalten ist wegen der härteren Oberfläche weit von dem eines Naturrasens entfernt. Bei trockener Witterung kann der Belag stark stauben. 

Oft werden Hartplätze wegen der erhöhten Verletzungsgefahr (Schürfwunden, Prellungen) kritisiert. Schürfwunden sind meist schwer zu reinigen, da sich die feinen Bestandteile des Belags in der Wunde festsetzen; in der Wunde verbleibender Schmutz erhöht die Infektionsgefahr und verursacht Narben („Schmutztätowierung“). 

So weit, so gut. 

Wer jetzt meint, so ganz alte Herren wie wir das nun mal sind, tun sich das nicht mehr an (immer mehr Nachwuchskicker steuern nur diejenigen Vereine an, die Kunstrasen im Angebot haben), hat sich aber so was von vertan. In Erinnerungen an alte Zeiten mit aufgeschrabbten Knien (so hieß das damals) und der Möglichkeit mal die ein oder andere technische Unzulänglichkeit auf den Platz zu schieben, waren tatsächlich 14 Spieler zum Anpfiff am Platz um das Erlebnis Ascheplatz beim bestens bekannten Gegner VfL anzugehen. Und zur zweiten Halbzeit kamen noch 2 dazu. Das war schon fast unglaublich. 

Und wir hatten uns so eine ganz feine Taktik ausgedacht mit einer Viererkette hinten, kompaktes Mittelfeld und vorne einen Sturm mit den besten Wünschen. 

Es ging los und unsere Strategie hielt, so gefühlt 17 Sekunden, da führte der VfL mit 1:0. Um es mit Franz Beckenbauer zu halten: „Ja gut, ich sach ma, die Zuteilung war verbesserungswürdig“. Aber neben dem Entsetzen gab es auch aufmunternde Worte: „Kommt, weiter.“ Bei einer restlichen verbleibenden Spielzeit von 79 Minuten und 43 Sekunden nicht der schlechteste Rat. 

Tatsächlich hatten wir danach alles im Griff und mehrere hochkarätige Ausgleichschancen durch (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Holger, Reiner, Ingmar, Marc und wahrscheinlich sonst auch noch von jedem, der auf dem Platz war. 

Umso ärgerlich, dass wir uns dann noch den unverdienten zweiten Treffer einfingen, der am Rande einer Abseitsstellung eingeleitet wurde. Aber der uneinsichtige gereifte Schiri war diesbezüglich uneinsichtig. Und kurz vor der Halbzeit hatten wir dann auch noch ein bisschen Glück als nach einer Ecke Marc den Ball bei der Klärungsaktion an den Pfosten jagte und dieser von dort auf der Torlinie entlangrollte bevor unser Keeper Marco sich mutig auf das Spielgerät warf. 

Zur und während der zweiten Halbzeit wurde das Personal dann leicht durchgemischt, wobei es Akan verletzungstechnisch erwischte, gute Besserung hierfür. Das Spiel wogte so ausgeglichen hin und her, wobei wir zwar mehr Spielanteile hatten, aber der Gegner immer wieder durch geschickte und manchmal schnelle Spielzüge Nadelstiche setzte, die schließlich zum eher unverdienten und zu hohem 3:0 führten. 

Zunächst schlichen wir nach dem Schlusspfiff bedröppelt vom Platz, doch nach den ersten Analysegesprächen beim kühlen Blonden kam die Stimmung wieder auf Betriebstemperatur. 

Abenteuer Ascheplatz beendet. Diskutiert wurde noch, ob wir nicht den Kunstrasen am AEG zum Training aufrollen sollten damit wir wieder an die darunter liegende Asche gewöhnen. Ein Projekt, ein Projekt…

MK

18.01.20

RTV - SV Hamborn 1890 2-5

 

Im ersten Spiel des Jahres kamen wir nur schwer in Gang. Zumindest fanden sich 15 spielwillige Kameraden bei angenehmen und trockenem Wetter am AEG ein.

Unser Berdel ließ noch 1,2 Dinger liegen bevor er zur Führung netzte. Leider fiel kurz darauf schon der Ausgleich. Reiner ließ die Blauen aber erneut jubeln als sich eine "verunglückte" Flanke fast von der Torauslinie ins kurze Eck senkte. Unterm Strich allerdings war das Rumelner Spiel aber mit zu vielen Fehlpässen und zu wenig Laufbereitschaft behaftet. Da die Hamborner aber ihrerseits auch nicht viel machten ging es mit der knappen Führung in die HZ.

Nach dem Wechsel wurde es dann bitter. Unser Spiel verbesserte sich nicht, eher gegenteilig, die Hamborner wurden aber immer stärker und schnürten uns in unsere Hälfte ein. Es gab kaum noch Entlastung nach vorne, Torchancen gab es keine mehr. Hinten dafür klingelte es noch 4 mal....

Tore: Berdel, Reiner

FM